13. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) e.V.

27. bis 29. September 2018 • Leipzig

13. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) e.V.

27. bis 29. September 2018 • Leipzig

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Arbeitsgruppen

Junge Notfallmedizin

Willkommen in Leipzig – Gemeinsam Grenzen überschreiten!
Leipzig hat es seit jeher verstanden den Geist des Um- und Aufbruchs zu bündeln und in eine neue Zeit und Welt zur tragen. Bereits 1813 gelang hier in der Völkerschlacht die Befreiung von der Napoleonischen Diktatur. 1989 wurde Leipzig mit der Friedlichen Revolution zur Heldenstadt der DDR und ist heute als eine der dynamischsten Städte Deutschlands die heimliche Hipster-Hauptstadt.
Der DGINA Kongress LEIPZIG 2018 könnte gar nicht besser passen. Denn auch die Notfallmedizin befindet sich in einer rasanten Zeit des Umbruchs zu einer eigenständigen Fachdisziplin der Medizin. Das 2018 beschlossene neue Stufenkonzept für die Notaufnahme grenzt zum ersten Mal die Notfallmedizin örtlich ein und setzt qualitative und quantitative Standards. Darüber hinaus ebnet die neue Zusatzbezeichnung „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ und die Etablierung der Notfallpflege auch die berufliche Perspektive in eine fortschrittliche und eigenständige Richtung der interdisziplinären Patientenversorgung. Jetzt ist es an uns, diesen Geist der Notfallmedizin mit Leben zu erfüllen und von Leipzig in die Welt zu tragen!
Dabei stehen natürlich auch die zukünftigen Akteure mit im Mittelpunkt. Umso mehr freut es uns, auch dieses Jahr wieder ein spannendes und breites Nachwuchsprogramm auf die Beine gestellt zu haben. Dabei werfen wir nicht nur einen Blick auf die ZNA der Zukunft, sondern schauen auch über den rein medizinischen Tellerrand auf Teamkultur und andere soziale Kompetenzen. Medizinisch reicht das Programm von Basismedizin und dem Einsteigerkurs „Fit für den Dienst“ bis zu abgefahrenen Sachen für wahre Notfallmedizin-Nerds. Um sich dem allen in Ruhe zu widmen, gibt es dieses Jahr erstmalig eine Kinderbetreuung.
Die Notfallmedizin lebt mehr als jedes andere Fachgebiet von einem interdisziplinären und interprofessionellen Dialog auf allen Ebenen. Getreu dem Motto „Netzwerk Notfallmedizin“ gibt es beim diesjährigen Kongress ein „Speed-Networking“, bei dem sich junge Ärztinnen und Ärzte mit erfahrenen „alten Hasen“ austauschen können um gemeinsam Grenzen zu überschreiten. Daher: Willkommen in Leipzig! 

Dr. med. Christian BrustDr. med. univ. Martin FandlerDr. med. Isabel LückYoung DGINA


Work-Life-Balance – Kinderbetreuung

Schicht- und Nachtdienst sowie das alltägliche Notaufnahme-Chaos… Und dann noch zum Kongress? Kein Problem! Denn die Kinder können diesmal einfach mitkommen!!

Der Zoo Leipzig gehört zu den schönsten Zoos Europas und lädt gleich neben der Kongresshalle zum Entdecken und Spielen ein! Ein Highlight für die Kleinen ist neben den naturnahen Tieranlagen der sogenannte Bärenburg-Spielplatz! Für noch mehr Action sorgt nur noch der Freizeitpark „Belantis“ im Süden von Leipzig.

Darüber hinaus bietet die DGINA zusammen mit Conventus bei entsprechender Nachfrage eine Kinderbetreuung vor Ort an! Bei Interesse unbedingt bis zum 31. Juli 2018 eine E-Mail mit den betreffenden Tagen an dgina-kongress@conventus.de schicken!


#NetzwerkNotfallmedizin – Kongress 2.0

In Zeiten von #FOAM noch zum Kongress fahren? Na klar! Das wahre soziale Netzwerk gibt es nur vor Ort in Leipzig!

Denn beim diesjährigen „Speed-Networking“ am Freitag – speziell für junge Ärztinnen und Ärzte – gibt es garantiert mehr als 140 Zeichen für den Austausch mit erfahrenen Notfallmedizinern. Mit dabei sind unter anderem PD Michael Bernhard, Thomas Borgmann, Prof. Dodt, Dr. Thomas Fleischmann, Dr. Barbara Hogan, PD Christian Hohenstein, Dr. Daniel Kiefl, Dr. Daniel Marx, Martin Pin, DM Raik Schäfer und Dr. Michael Wünning! Mehr Infos und Anmeldung:

Darüber hinaus laden auch das Get-Together sowie der Gesellschaftsabend in der größten Tropenhalle Europas, dem Gondwanaland, zum ungezwungenen Austausch ein! Natürlich kann auch weiter mit 280 Zeichen getwittert werden! Der Hashtag #DGINA2018 lässt so den Kongress in Leipzig auch in der digitalen Welt lebendig werden! 


Theorie und Praxis – Das Workshop-Programm am Mittwoch

WS 03 Fit für den Dienst – Der Kompaktkurs zur Vorbereitung auf den ersten Dienst allein

WS 05 Teamkultur für Sicherheit (Young DGINA)

WS 07 Young Doctors entwerfen die ZNA der Zukunft


Theorie und Praxis – Das Kongress-Programm am Donnerstag im Händel-Saal

S 02 – Back to the roots – die Basismedizin Session


S 05 – Ausgeblutet, ausgeflogen, ausgedacht?! – die Nerdfallmedizin Session


S 08 – Spannungsfeld Notaufnahme – Die human factor Session


YoungDGINA – Jetzt Mitglied werden!
Interesse am Kongress? Jetzt gleich DGINA Mitglied werden: https://www.dgina.de/mitgliedschaft
Warum? Hier einige Vorteile einer Mitgliedschaft:

• 20 Euro vergünstigter Workshop-Preis für DGINA Mitglieder
• bis 40 Euro vergünstigte Kongress-Gebühr für DGINA Mitglieder
• kostenfreier Bezug der Zeitschrift „Notfall + Rettungsmedizin“
• regelmäßige, kostenfreie YoungDGINA Online-Fortbildung
• Bezug von Mitteilungen und Nachrichten der DGINA sowie der Young DGINA
• u.v.m.

Grußwort der AG-Katastrophenmedizin
Sehr geehrte Teilnehmende der DGINA-Jahrestagung,

ob Klinikbrand, lokale Epidemie einer infektiösen Gastroenteritis, statischer Massenanfall von Verletzten oder die zuletzt stark im Focus stehende dynamische Terrorlage – Zentrale Notaufnahmen sind bei Schadensereignissen mit größeren Patientenzahlen im Krankenhaus als erste gefordert und möglicherweise selbst mitbetroffen.

Die Herausforderungen sind zahlreich: Die Überwindung des Chaos bei gleichzeitigem Eintreffen vieler, zum Teil nicht erstversorgter Patienten, die Organisation der klinischen Sichtung, die Umstellung von individualmedizinischer Versorgung auf innerklinisch katastrophenmedizinische

Konzepte sowie der Eigenschutz der Mitarbeiter bei drohender Kontamination oder anderen Sicherheitsrisiken, um exemplarisch wichtige Themen zu nennen. Mit den Partnern an den Schnittstellen gut abgestimmte, im gesamten Krankenhaus bekannte und vor allem in den ZNAs geübte Konzepte sind notwendig, um diese besonderen Lagen innerklinisch bestmöglich zu

bewältigen. Die Versorgungslandschaft und der Stand der Vorbereitungen sind in Deutschland unterschiedlich ausgeprägt: Einzelne Bundesländer setzen unterschiedliche Prioritäten, was Konzepte, Finanzierung und Pflichtübungen im Rahmen der Krankenhausalarm- und Einsatzplanung betrifft.

Die AG Katastrophenmedizin der DGINA will sich in Zukunft den speziellen Fragestellungen annehmen: Am 28.09.2018 findet ab 09.00 Uhr im Goethesaal eine Gründungssitzung statt, zu der bereits aktive Mitstreiter beim Thema Krankenhausalarm- & Einsatzplanung sich bitte direkt beim Sprecher der AG (Email: tralls@klinikumsolingen.de) anmelden können. Für einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Themas besuchen Sie die Sitzung „Alarmstufe Rot“ am 27.09.2018 ab 14.00 Uhr im Weißen Saal.

Herzlicher Gruß

Ihr Patric Tralls

Übergeordnete Rahmenbedingungen im gesundheitlichen Versorgungsprozess erkrankter und verletzter Menschen unterliegen aktuell immensen und bedeutsamen Veränderungen. Die Pflege beschreitet durch die veränderte generalisierte Grundausbildung bei gleichzeitig zunehmender Akademisierung und Selbstverwaltung den Weg hin zu einer eigenständigen Profession.

Die Aspekte „Mitgestaltung bei der Planung“ und die „aktive Teilhabe“, besonders bei den aktuellen strukturellen Veränderungen und Anforderungen in der Notfall- und Akutmedizin betreffen häufig nicht direkt die Pflege, dennoch sind wir im Ergebnis betroffen.

Der bestehende Mangel an qualifizierten Pflegekräften verschärft die Realisierung dieser Veränderungen und ist nicht nur in der Politik ein wichtiges Thema. Die damit eng verbundenen und wichtigen Aspekte von Mitarbeiterbindung und -förderung in Notaufnahmen, auch durch die zunehmenden Angebote der speziellen Qualifizierung durch die Fachweiterbildung Notfallpflege, stehen im Fokus der Entscheider.

Es gilt, im Interesse der Patienten und Mitarbeiter klare Ziele zu formulieren und diese mit den anderen Akteuren der Notfallversorgung gemeinsam umzusetzen.

Durch unser gelebtes Teamplay innerhalb der DGINA, insbesondere durch die Plattform dieses Kongresses bietet sich die Möglichkeit, die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an den optimalen Versorgungsprozess aktiv mitzugestalten.

Hier sind alle Akteure Profis, deren entsprechende Expertisen erwünscht sind und nicht nur gehört werden. Die Pflege ist so mittendrin, statt „nur dabei“. Euer Kommen zu unserem Kongress, die spannenden Programmpunkte und euer Engagement in den verschiedenen AG´s der DGINA sind die wesentlichen Schritte, eure Expertisen und Ideen auch in interdisziplinär tragfähige Konzepte zu übertragen.

Die AG Notfallpflege trifft sich am 27.09.2018 von 12:00-14:00 Uhr im Goethe Saal auf der Jahrestagung.

Wenn nicht jetzt, wann dann!? Wir sehen uns im September!“

Michael Kegel & Andreas Fuchs

Sehr geehrte Teilnehmende der DGINA-Jahrestagung 2018,

die Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern und die zugehörigen Zu- und Abschläge auf alle DRG-Fallpauschalen, beeinflussen die Finanzierung der Notaufnahme maßgeblich. Auf der einen Seite entstehen hohe Kosten durch die Anforderungen an Personal und Ausstattung und zum anderen ist unklar, ob die Zuschläge diese Kosten decken können. Parallel zur DGINA-Jahrestagung stellt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) sein Gutachten vor. Dass Gutachten sieht umfangreiche Reformvorschläge zur Organisation und Finanzierung der Notfallversorgung vor. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die Notaufnahmen haben. Noch nie hat es so zentrale gesundheitspolitische Aktivitäten im Themenfeld der Notaufnahmen gegeben.

Besuchen Sie die Session S13 „Die ZNA im Fokus der Politik“ (28.09.2018, 10:30 – 12:00 Uhr, Weißer Saal im EG). Hier werden die aktuellen Entwicklungen vorgestellt und diskutiert.

Am Vortag (27.09.2018) trifft sich die AG Ökonomie in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr im Schiller-Saal (1. OG). Neben den Mitgliedern der AG Ökonomie sind neue Interessenten für die aktive Mitarbeit in der AG Ökonomie herzlich willkommen. Zur besseren Planung melden Sie sich bitte per Mail (oekonomie@dgina.de) an.

Mit besten Grüßen

Ihr Christopher Niehues

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch im Namen der Arbeitsgemeinschaft  „Der ältere Patient in der Notfallmedizin" (ÄlPaNo) möchten wir Sie herzlich zur 13. DGINA-Jahrestagung in Leipzig begrüßen.

Die notfallmedizinische Versorgung älterer Patienten bringt viele Herausforderungen mit sich, bei welchen ein gut funktionierendes „Netzwerk“ von großer Bedeutung ist.

Oftmals erfordern die zur Vorstellung führenden Beschwerden älterer Patienten oder die zugrundeliegenden Komorbiditäten eine enge Zusammenarbeit mit der Präklinik sowie dem pflegerischen und ärztlichen Personal verschiedener Fachrichtungen in den Notaufnahmen. Doch nicht nur fachspezifisches Wissen, sondern auch Fähigkeiten in Kommunikation und Interaktion, sowohl mit den Patienten selbst, als auch häufig mit Angehörigen und Pflegenden, spielen eine große Rolle. Interprofessionelles und interdisziplinäres „Netzwerken“ ist somit ein fester Bestandteil in der medizinischen Versorgung älterer Menschen. Die diesjährige DGINA-Jahrestagung greift viele in der notfallmedizinischen Versorgung älterer Menschen relevante Themen auf.

Wir wünschen Ihnen einen spannenden und erfolgreichen Kongress und gutes Netzwerken

Herzlich Ihre

AG „Der ältere Patient in der Notfallmedizin" (ÄlPaNo)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

GBA-Beschluss zur Dreistufung der Notfallversorgung, neue Musterweiterbildungsordnung mit ZW, Klinische Akut- und Notfallmedizin und neuerdings das Gutachten des Sachverständigenrats: Es ist einiges los dieses Jahr in Sachen Notfallversorgung.

Dennoch ist es immer wieder erstaunlich wie diskrepant die Einschätzungen zu unseren Patienten in den Notaufnahmen sind. Wenn man manche Gesundheitspolitiker hört, dann könnte man glauben, dass die ZNA nur Bagatellfälle auf der einen, Polytrauma, Herzinfarkt und Schlaganfall auf der anderen Seite versorgt. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, sich auch wissenschaftlich um die Versorgung in den Notaufnahmen zu kümmern, eben notfallmedizinische Versorgungsforschung zu betreiben.

In unserer AG (Treffen am Donnerstag, 27. September, 10.00Uhr, Goethe-Saal, Leipzig) versuchen wir die Aktivitäten der DGINA in diesem Feld zu bündeln und zu vernetzen. Sie sind alle herzlich eingeladen!

In unserer Session am Samstag werden wir über die aktuell wichtigsten Forschungsprojekte in diesem Feld in Deutschland berichten. Aktive Vertreter der jeweiligen Konsortien berichten aus erster Hand und stellen sich der Diskussion.

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Martin Möckel
Sprecher der AG Notfallmedizinische Versorgungsforschung der DGINA